Ich bin ein großer Freund von Gerichten, für die man nur einen Topf braucht. Dieses hier ist eines davon - und geht blitzschnell! Es mag etwas langweilig klingen, bekommt aber eine raffinierte Textur durch das Pürieren. Außerdem ist es, von den Nudeln abgesehen, ziemlich figurfreundlich. Und keine Sorge - am Ende ist das Gericht natürlich nicht kalt.
Was ihr dafür braucht:
Pasta eurer Wahl (wir lieben schnöde Vollkornspaghetti)
1 Dose stückige Tomaten
1 Gläschen Kapern (probiert es einfach, es ist so lecker!)
etwas Zitronensaft
Pfeffer
Salz
Variationen:
eine Handvoll schwarze Oliven
1-2 Zehen Knoblauch (je nach Bedarf)
lecker Öl (mmmh, Zitronenöl!)
frische Kräuter (Petersilie ist toll)
ein Schluck klarer Alkohol (tolle Farbe und interessanter Geschmack - probiert es mal mit Wodka)
Sojasahne (wenn ihr es cremiger haben wollt, nicht mit Alkohol kombinieren, flockt sonst)
Hefeflocken (als "Parmesan")
Bereitet die Pasta nach Anleitung in reichlich Wasser zu.
Währenddessen fügt ihr alle Zutaten (außer Gewürze und Extrawürste) in ein Püriergefäß und - nun ja - püriert sie. Probiert euer Werk nun! Ich brauche meistens kein Salz (die Kapern sind würzig genug), aber vielleicht seht ihr das anders.
Entscheidet nun was ihr für "Extras" einbauen wollt, aber fügt sie nacheinander hinzu und püriert dann immer, bevor ihr wieder kostet. Wenn ihr frische Kräuter habt, hackt sie und fügt sie erst nach dem Pürieren hinzu.
Eure Pasta sollte nun fertig sein. Wenn ihr die Sauce etwas dünner haben wollt, könnt ihr einen Schluck Nudelwasser zufügen (Achtung, da ist natürlich Salz drin!) Dann abgießen und kurz im Sieb liegen lassen oder gleich auftun. Gebt die Sauce in den noch heißen Topf und lasst sie warm werden.
Auftun, aufhübschen, fertig!
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Weiße Bohnen-Paste
Auf Island gibt es nur wenige und eher langweilige vegane Aufstriche. Das führt zum einen dazu, dass ich oft Gemüse auf's Brot lege. Zum anderen habe ich begonnen, selbst Aufstriche zu machen.
Das ist auch deutlich günstiger - vor allem, wenn ihr die Zeit habt, getrocknete Bohnen zu nehmen. Natürlich könnt ihr auch einfach Dosenbohnen nehmen, dann geht es ganz fix.
Was ihr dafür braucht:
weiße Bohnen (es gibt verschiedene Sorten, kleine und große - sucht euch einfach eine aus!)
1-2 EL Öl (probiert es zB. mal mit Hanföl oder bleibt konservativ bei Olivenöl)
Zitronensaft
2-3 EL Kreuzkümmel (passt einfach wunderbar zu Bohnen - ich benutze viel!)
Pfeffer
Salz
frische Petersilie
Falls ihr getrocknete Bohnen nehmen wollt, legt sie am Vorabend in kaltes Wasser ein. Vor der Zubereitung gießt ihr das Wasser ab und kocht sie mit frischem Wasser weich. Kurz bevor sie fertig sind, gebt ihr etwas Salz hinzu.
Wenn ihr Dosenbohnen nehmt (zB. "Dicke weiße Bohnen"), gießt sie einfach ab.
Nun könnt ihr Bohnen, Kreuzkümmel und Öl in euren Pürierbehälter geben und cremig pürieren. Sehr cremig sogar. Gebt einen Schluck Zitronensaft und etwas Pfeffer hinzu, püriert noch einmal und probiert. Köstlich? Wunderbar! Falls nicht, schmeckt einfach ab. Experimentiert dabei ruhig auch mit anderen Gewürzen oder Kräutern.
Am Ende hackt ihr die frische Petersilie und rührt sie unter. Das Ganze könnt ihr nun in heiß ausgekochte Gläser oder einfach in kleine Plastikbehälter füllen. Bedeckt die Creme am Ende mit einer dünnen Schicht Öl, so hält sie länger.
Die Weiße Bohnen-Paste kann man wunderbar für die Woche vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Wer besonders schlau ist, kann auch die doppelte Menge machen und die Hälfte einfrieren - das funktioniert völlig problemlos!
Das ist auch deutlich günstiger - vor allem, wenn ihr die Zeit habt, getrocknete Bohnen zu nehmen. Natürlich könnt ihr auch einfach Dosenbohnen nehmen, dann geht es ganz fix.
Was ihr dafür braucht:
weiße Bohnen (es gibt verschiedene Sorten, kleine und große - sucht euch einfach eine aus!)
1-2 EL Öl (probiert es zB. mal mit Hanföl oder bleibt konservativ bei Olivenöl)
Zitronensaft
2-3 EL Kreuzkümmel (passt einfach wunderbar zu Bohnen - ich benutze viel!)
Pfeffer
Salz
frische Petersilie
Falls ihr getrocknete Bohnen nehmen wollt, legt sie am Vorabend in kaltes Wasser ein. Vor der Zubereitung gießt ihr das Wasser ab und kocht sie mit frischem Wasser weich. Kurz bevor sie fertig sind, gebt ihr etwas Salz hinzu.
Wenn ihr Dosenbohnen nehmt (zB. "Dicke weiße Bohnen"), gießt sie einfach ab.
Nun könnt ihr Bohnen, Kreuzkümmel und Öl in euren Pürierbehälter geben und cremig pürieren. Sehr cremig sogar. Gebt einen Schluck Zitronensaft und etwas Pfeffer hinzu, püriert noch einmal und probiert. Köstlich? Wunderbar! Falls nicht, schmeckt einfach ab. Experimentiert dabei ruhig auch mit anderen Gewürzen oder Kräutern.
Am Ende hackt ihr die frische Petersilie und rührt sie unter. Das Ganze könnt ihr nun in heiß ausgekochte Gläser oder einfach in kleine Plastikbehälter füllen. Bedeckt die Creme am Ende mit einer dünnen Schicht Öl, so hält sie länger.
Die Weiße Bohnen-Paste kann man wunderbar für die Woche vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Wer besonders schlau ist, kann auch die doppelte Menge machen und die Hälfte einfrieren - das funktioniert völlig problemlos!
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Das beliebte Kichererbsen-"Omelette"
Das Highlight auf dem Frühstückstisch! Das Beste daran ist eigentlich, dass ihr nicht extra planen müsst, wenn ihr das Kichererbsenmehl einmal gekauft habt. Und das solltet ihr. Schickt euren Partner Brötchen holen - wenn er zurück ist, ist das "Omelette" schon fertig und der Kaffee gemacht!
(Zugegeben, ich bin inzwischen ziemlich routiniert - plant am Anfang etwas mehr Zeit ein.)
Was ihr dafür braucht:
6-8 EL Kichererbsenmehl
1 EL Sojasoße
10 EL Wasser
etwas Öl für die Pfanne
Variationen:
Gewürze nach Belieben (eine Prise Muskatnuss, Pfeffer, geräuchertes Knoblauchpulver, Chilipulver, süße oder scharfe Paprika, Estragon - probiert einfach was euch schmeckt!)
Frisches (probiert Rucola, Petersilie, fein gewürfelte Zucchini, Tomate, Paprika, Lauch oder was ihr eben da habt)
veganer Käse eurer Wahl (oder Hefeflocken)
Crema di Balsamico
Dosiert das Kichererbsenmehl und, wenn ihr mögt, Gewürze in eine kleine Schüssel. Stellt die Pfanne mit dem Öl auf den Herd und die Herdplatte schon an. Rührt mit einer Gabel kräftig durch, um kleine Klümpchen loszuwerden.
Begebt euch zum Waschbecken und dreht das Wasser zu einem ganz dünnen Strahl auf. Lasst es in die Schüssel laufen, dabei immer fleißig umrühren! Nehmt immer nur so viel Wasser, dass ihr mit dem Rühren nachkommt, um Klümpchen zu vermeiden. Ist aber nicht schlimm, wenn ein paar entstehen. Der Teig sollte nun etwas dünnflüssiger als der für Crêpes sein, aber das variiert bei mir immer etwas.
Wenn ihr Zutaten habt, die ihr anbraten wollt, könnt ihr das jetzt tun. Es schadet dem Omelette nicht, wenn Zucchinistückchen im Teig statt zwischen den beiden Teiglagen sind.
Gebt nun den Teig in die bereits warme Pfanne und schwenkt sie, damit er sich in alle Ecken verteilt. Während der Teig stockt, könnt ihr nun die Füllung eurer Träume auf eine Hälfte auflegen. Das könnte so aussehen:
Wenn sich, wie im Bild, der Rand leicht anhebt, geht vorsichtig mit einem Spatel darunter. Wenn ihr damit Schwierigkeiten habt, gebt einen Tropfen Öl an den Rand und schwenkt die Pfanne, so dass der Tropfen einmal den Rand entlangläuft. Löst den Rand leicht an der freien Hälfte, dann schiebt ihr den Spatel in die Mitte und klappt die leere Hälfte über eure Füllung. Drückt sie ruhig etwas runter.
Nun seht ihr auch, ob das Omelette außen schon goldig aussieht. Wenn nicht, lasst es noch etwas in der Pfanne, dreht die Herdplatte aber schon aus (das geht jetzt schnell). Falls nötig, dreht das komplette "Omelette" noch einmal auf die andere Seite und lasst es nachbräunen.
Zum Frühstück teile ich es in der Mitte und jeder bekommt eine Hälfte, aber natürlich könnt ihr es auch alleine verputzen!
(Zugegeben, ich bin inzwischen ziemlich routiniert - plant am Anfang etwas mehr Zeit ein.)
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| Eine Sonntags-Variante mit angebratenen Zucchini und Paprika |
Was ihr dafür braucht:
6-8 EL Kichererbsenmehl
1 EL Sojasoße
10 EL Wasser
etwas Öl für die Pfanne
Variationen:
Gewürze nach Belieben (eine Prise Muskatnuss, Pfeffer, geräuchertes Knoblauchpulver, Chilipulver, süße oder scharfe Paprika, Estragon - probiert einfach was euch schmeckt!)
Frisches (probiert Rucola, Petersilie, fein gewürfelte Zucchini, Tomate, Paprika, Lauch oder was ihr eben da habt)
veganer Käse eurer Wahl (oder Hefeflocken)
Crema di Balsamico
Dosiert das Kichererbsenmehl und, wenn ihr mögt, Gewürze in eine kleine Schüssel. Stellt die Pfanne mit dem Öl auf den Herd und die Herdplatte schon an. Rührt mit einer Gabel kräftig durch, um kleine Klümpchen loszuwerden.
Begebt euch zum Waschbecken und dreht das Wasser zu einem ganz dünnen Strahl auf. Lasst es in die Schüssel laufen, dabei immer fleißig umrühren! Nehmt immer nur so viel Wasser, dass ihr mit dem Rühren nachkommt, um Klümpchen zu vermeiden. Ist aber nicht schlimm, wenn ein paar entstehen. Der Teig sollte nun etwas dünnflüssiger als der für Crêpes sein, aber das variiert bei mir immer etwas.
Wenn ihr Zutaten habt, die ihr anbraten wollt, könnt ihr das jetzt tun. Es schadet dem Omelette nicht, wenn Zucchinistückchen im Teig statt zwischen den beiden Teiglagen sind.
Gebt nun den Teig in die bereits warme Pfanne und schwenkt sie, damit er sich in alle Ecken verteilt. Während der Teig stockt, könnt ihr nun die Füllung eurer Träume auf eine Hälfte auflegen. Das könnte so aussehen:
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| Eine Variante mit "Cheddar", Rucola und Crema di Balsamico |
Wenn sich, wie im Bild, der Rand leicht anhebt, geht vorsichtig mit einem Spatel darunter. Wenn ihr damit Schwierigkeiten habt, gebt einen Tropfen Öl an den Rand und schwenkt die Pfanne, so dass der Tropfen einmal den Rand entlangläuft. Löst den Rand leicht an der freien Hälfte, dann schiebt ihr den Spatel in die Mitte und klappt die leere Hälfte über eure Füllung. Drückt sie ruhig etwas runter.
Nun seht ihr auch, ob das Omelette außen schon goldig aussieht. Wenn nicht, lasst es noch etwas in der Pfanne, dreht die Herdplatte aber schon aus (das geht jetzt schnell). Falls nötig, dreht das komplette "Omelette" noch einmal auf die andere Seite und lasst es nachbräunen.
Zum Frühstück teile ich es in der Mitte und jeder bekommt eine Hälfte, aber natürlich könnt ihr es auch alleine verputzen!
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